Kürbis Wissen kompakt + Rezept für Kürbis-Cremesuppe

Kürbis Sorten gibt es viele, aber eigentlich auch nur solche und solche. Solche, die gegart eine weiche, eher aromalose Masse ergeben und die mit den richtigen Zutaten durchaus Geschmack annehmen. Und solche, die für sich allein fein sind – nussig, süßlich, sahnig. Pfeffer und Salz, ein bisschen Butter oder gutes Öl reicht ihnen zur Vollkommenheit.

Zubereitungsmöglichkeiten von Kürbissen

Kürbisse kann man auf vielerlei Arten zubereiten. Eine leckere Kürbiscremesuppe machen oder süßsauer einlegen kennen dabei wohl die meisten. Man kann ihn aber auch wunderbar braten, grillen, backen oder in Eintöpfe, Currys und Salaten einbauen. Liebhaber der italienischen Küche schmeckt der Kürbis gewürfelt im Risotto und zwischen Lasagne Blättern, gehobelt auf der Pizza und püriert in Tortellini. Kleiner Kürbisse, gefüllt und überbacken, ersetzen schnell mal die Auflaufform. Wer mag kann aus Kürbisscheiben auch sehr leckere Chips ausbacken.

Um das Aroma des Kürbisses hervorzulocken brauchts durchdachte Begleiter. Eine gute Brühe, aromatisches Öl, Kreuzkümmel, Muskat, Curry sowie auch Zucker, Honig und Zimt schaffen das. Schmeckt der Kürbis roh nussig und etwas nach Gurke dann sollte man nicht überwürzen. Etwas Koriander und Dill reichen hier meist schon aus. Hat der Kürbis Süße? Dann passt Ingwer, milder Curry und auch Zimt perfekt. Wenn er nach … nichts schmeckt dann einfach der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. 😉

Bekannte Kürbissorten

Riesen- oder Speisekürbisse mit harter, oft leuchtend oranger Schale, sind für uns die typische Kürbisart. Sie sind schön zum Anschauen vor allem als Halloween Laterne. Zum Kochen sind diese aber meist ungeeignet. Ausnahme hier sind natürlich die Hokkaidos. Interessant hier unser Rezept für Spaghetti im Kürbis.

Wesentlich interessanter sind die Moschuskürbisse, zu denen etwa der helle, birnenförmige Butternuss- und der dunkelgrüne Muskatkürbis gehören. Diese Kürbisse werden ausgewachsen von Herbst bis in den Januar rein verkauft. Bereits ab Juli gibt es die Gartenkürbisse zu denen übrigens auch Zucchini zählen.

Aufheben und Lagern von Kürbissen

Ein ganzer Riesen- und Speisekürbis kann drei Monate und länger frostgeschützt und trocken lagern. Ein Moschuskürbis auch weit länger. Man sollte aber ab und zu prüfen ob er nicht durch das Eigengewicht weich wird und fault. Gartenkürbisse bleiben je nach Sorte im Gemüsefach des Kühlschrankes 1-2 Wochen frisch. Einfrieren kann man ganze (und angeschnittene) Kürbisse nicht, das bleibt nur den Kürbiskernen vorbehalten.

Rezept für Kürbiscremesuppe

Zutaten für etwa 4 Portionen

  • 1,2 kg Kürbis (am besten Hokkaido)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Balsamico Essig
  • 1 TL Kurkuma
  • Chiliflocken

Den Kürbis in kleine Stücke schneiden und die Kerne samt fasrigem Fruchtfleisch entfernen. Wenn man einen Biokürbis verwendet darf man die Schale gerne dran lassen.

Zwiebel schälen und fein hacken. Anschließend in der heißen Butter anschwitzen, Kürbis unterrühren und kurz mitdünsten. Brühe angießen und alles etwa 15-20 Minuten einkochen, bis der Kürbis weich ist.

Kurkuma dazugeben, mit einem Stabmixer auf mixen und mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft und Balsamico Essig abschmecken. Mit ein paar Chiliflocken bestreut servieren.

Guten Appetit und einen schönen Herbst

 

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