Gewürze richtig einsetzen – wichtige Grundregeln

Kräuter und Gewürze sind bereits seit Jahrtausenden im Einsatz, um den unterschiedlichsten Gerichten aus allen Ländern dieser Erde das gewisse Etwas zu verleihen. Die Vielfalt an unterschiedlichen Gewürzen, die für einzigartige Geschmackserlebnisse und angenehme Düfte sorgen, ist enorm groß. So ist es möglich, fast täglich neue Rezepte auszuprobieren oder selbst neue Gerichte zu entwickeln. Beim Einsatz der Gewürze sind jedoch ein paar wichtige Grundregeln zu beachten, damit das, was auf dem Teller landet, auch schmeckt.

Gewürze

Die fünf Grundregeln beim Würzen

Grundsätzlich sind der Fantasie bei der Verwendung von Gewürzen keine Grenzen gesetzt. Geschmäcker sind verschieden, das ist allgemein bekannt. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Dinge auszuprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Kombinationen schmecken.

Ein paar einfache Grundregeln helfen jedoch vor allem unerfahrenen Köchen. Wer sich an diese fünf Tipps hält, kann im Grunde genommen nichts mehr falsch machen:

  1. Salz und Pfeffer gehören auf so gut wie jedes Gericht. Selbst Süßspeisen werden in vielen Fällen mit einer kleinen Prise Salz verfeinert. Dennoch ist es wichtig, gerade bei der Zugabe von Salz auch aus gesundheitlichen Gründen sehr vorsichtig zu sein. Denn dauerhaft zu hoher Salzkonsum steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck.
  2. Es gibt immer ein Hauptgewürz. Die restlichen Gewürze sollen den Geschmack nur noch abrunden. Intensive Gewürze wie Rosmarin oder Thymian sollten deshalb nicht zugleich in einem Gericht verwendet werden.
  3. Frische Gewürze werden den Gerichten erst kurz vor Ende des Kochvorganges hinzugefügt. Trockengewürze können hingegen eine Zeit lang im Kochtopf verbringen. Damit sich der Geschmack von Trockengewürzen besser entfalten kann, empfiehlt es sich, sie kurz vor der Verwendung in einem Mörser mit einem Stößel zu zerstampfen.
  4. Nicht sofort Nachwürzen! Viele Gewürze entfalten erst nach einiger Zeit ihren Geschmack. Daher immer ein paar Minuten abwarten.
  5. Weniger ist mehr! Gewürze sollen den Eigengeschmack nur unterstützen, jedoch nicht überlagern. Besondere Vorsicht ist hier bei scharfen Gewürzen wie Peperoncini

Ein häufiger Fehler ist zudem auch noch die falsche Aufbewahrung von Gewürzen. In vielen Küchen finden die Würzstoffe in einem Gewürzregal neben dem Fenster oder über dem Herd Platz. Doch Licht und Feuchtigkeit wirken sich negativ auf die Aromastoffe und die Frische aus. Aus diesem Grund sollten die Gewürze besser an einem dunklen und trockenen Standort gelagert werden.

Würzen mit Salz

Die passende Grundausstattung

Wer sich nun überlegt, einen eigenen Vorrat an Gewürzen zuzulegen, hat die Qual der Wahl. Mit folgenden 15 Gewürzen schafft man sich eine gute Grundausstattung an. Diese ermöglicht es Hobbyköchen, viele unterschiedliche Gewürze zu kombinieren und so den meisten gängigen Speisen einen guten Geschmack zu verleihen. Das ist die passende Einkaufsliste:

Wo sind gute Gewürze erhältlich?

Die meisten Lebensmittelhändler und Discounter haben eine Grundauswahl von Gewürzen in ihrem Sortiment. Noch besser ist die Auswahl oftmals auf regionalen Märkten, bei denen Anbieter aus den unterschiedlichsten Ländern verschiedene Gewürze anbieten.

Die volle Vielfalt lässt sich am besten in einem Spezialshop im Internet entdecken. Beispielsweise die Gewürzkarawane bietet seit bereits über 15 Jahren Gewürze in bester Qualität. Hier ist es möglich, in einer Auswahl von 200 unterschiedlichen Gewürzen und Kräutern aus vielen Ländern zu stöbern. Die Bestellmengen sind variabel und die Ware wird vor dem Versand aromasicher abgepackt, damit während des Transports keine Duftstoffe verlorengehen können.

Gerade bei Einsteigern sind auch fertige Gewürzmischungen beliebt, die Fleisch, Fisch, Pasta und Salaten eine besondere Note verleihen, ohne dabei Gefahr zu laufen, bei der Zusammenstellung der einzelnen Gewürze einen Fehler zu machen.

Warum ist Safran so teuer?

Safran wird unter anderem in Afghanistan und Spanien angebaut. Das allein ist aber noch nicht der Grund für den hohen Preis, sondern die aufwendige Ernte. Denn die Safranpflanze enthält pro Blüte nur drei Safranfäden und blüht darüber hinaus nur einmal jährlich. Für ein Kilogramm Safran werden deshalb rund 15.000 Blüten benötigt. Der stolze Marktpreis dafür liegt je nach Qualität zwischen 4.000 und 15.000 Euro pro Kilogramm.

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