Paprika – Ultra gesund, bunt und knackig

Paprika gelb-grün-rotJa die Paprika, eines unserer absoluten Lieblingsgemüse, ist eine wahre Vitaminbombe. In den USA und Großbritannien sagt man zu Paprika übrigens „Sweet Pepper“, also „Süßer Pfeffer“. Aber lässt sich der Geschmack von Paprika wirklich nicht anders beschreiben? Eine Paprika schmeckt frisch und saftig wenn man in sie reinbeisst. Somit könnte man doch eher „Saftiger Pfeffer“ sagen. Naja, egal. Bleiben wir einfach bei der Geschmacksbezeichnung Paprika. Wie sagt man doch auch so schön wenn man voll im Saft steht, Frische ausstrahlt und einen süßen Charme verbreitet? Richtig – dann hat man „Paprika im Blut“.

Paprika in der Küche – vielseitig einsetzbar

Die Paprikaschote, egal ob grün, gelb oder rot lässt sich so vielfältig in der Küche einsetzen. Paprika schmeckt roh in Streifen geschnitten wunderbar. Dazu ein Dressing oder Dip und jeder greift gerne zu. In pikanten Salsas oder scharf gewürzt in einem Relish kommt die Paprika auch super gut zur Geltung. Ein bisschen sanfter schmeckt die Paprika wenn man sie gekocht, gegrillt, gebraten oder überbacken serviert. Auch auf der Pizza oder in Aufläufen kommt Gemüsepaprika immer gut. In sehr vielen Gerichten verwendet man die Paprika mit seiner ebenfalls sehr beliebten Verwandtschaft, der Tomate. Aber auch beinahe jedes andere Gemüse harmoniert mit ihr wunderbar. Perfekte Aromapartner der Paprika ist die Zwiebel und Knoblauch sowie die Chili, ebenfalls ein Verwandter unserer Gemüsepaprika

Paprika Arten – es gibt viel mehr als nur die Ampel

Paprika klein geschnittenPaprika kennen die meisten in Form der oft verkauften sogenannten Paprika-Ampel. Darin befindet sich je eine grüne, gelbe und rote Gemüsepaprika. Die Grünen werden in der Regel unreif geerntet weshalb diese etwas herber im Geschmack sind. Die ausgereiften Roten dagegen haben bei weitem mehr Aroma und sind auch Vitaminreicher. Ja die Rote Paprika gilt als das gesündeste Gemüse überhaupt. Nichts anderes hat mehr Vitamin C.
Neben unserer Gemüsepaprika gibt es dann noch die in den Balkanländern sehr beliebte Spitzpaprika. Diese hat zwar etwas weniger Aroma als der roten Gemüsepaprika aber zum füllen eignet sich die Spitzpaprika optimal. Am würzigsten ist die aus Ungarn stammende Tomatenpaprika. Aus ihr macht man die eingelegte Variante und auch das Paprikamark.

Gute Paprika – schlechte Paprika

Beim Einkaufen von Paprika sollte man darauf achten das sie eine makellos glänzende, glatte haut haben und frische grüne Stiele. Zudem sollten sie schön fest sein und helle, weiche Kerne haben. Außerdem duften frische Paprika wunderbar beim ersten Aufschneiden.
Schlechte dagegen haben dunkle Stellen und eine schrumpelige Haut. Außerdem riechen diese leicht vergoren. Finger weg. Oft hat sich im inneren der schlechten Gemüsepaprika sogar schon leichter Schimmel gebildet.

Rezeptvorschlag mit Paprika: Die ungarische Paprikasuppe

Ungarische Paprikasuppe

Ungarische Paprikasuppe

Zutaten für 4 Teller:

  • 3 rote Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Kartoffel (mehlig kochend)
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Paprikapulver (scharf)
  • 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • ¼ l trockener Weißwein
  • ¾ l Gemüsebrühe
  • 200g saure Sahne
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle

Den Ofen auf 250 Grad vorheizen (Umluft 220 Grad). Die Paprikaschoten waschen, der Länge nach halbieren und ausputzen. Dann die Paprikahälften mit der haut nach oben auf ein Backblech legen und etwa 15 Minuten in die Ofenmitte geben bis die Haut fast schwarz ist und Blasen wirft. Jetzt die Paprikahälften kurz abkühlen lassen, die Haut abziehen und fein würfeln.
Nun die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffel ebenfalls schälen und fein raspeln. Die Zwiebel mit dem Knoblauch in zerlassener Butter kurz an schwitzen und die beiden Paprikapulver drüber streuen und mit braten lassen.
Die Kartoffel unterrühren, Weißwein und Gemüsebrühe dazugießen. Dann denn Deckel drauf und gute 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Dann die Paprikawürfel hinzu geben, mit Pfeffer und Salz würzen und noch mal weitere 15 Minuten köcheln lassen. Zu guter Letzt die saure Sahne drunter mischen, nochmal abschmecken und Fertig ist eine super leckere ungarische Paprikasuppe.

 

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