Macadamianuss – die Königin der Nüsse

Die Macadamianuss, die Königin der Nüsse, erfreut sich bei uns wachsender Beliebtheit. Nicht zuletzt wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkungen sondern auch wegen ihres feinen Geschmacks. Es ist noch gar nicht lange her da waren Macadamianüsse sehr hochpreisig und deshalb ein eher exklusiver Snack. Das hat sich aufgrund der hohen Nachfrage natürlich etwas geändert. Dennoch gelten die schmackhaften und gesunden Macadamianüsse nach wie vor als die exklusivste Nusssorte.

Die Geschichte der Macadamianuss

Die ursprüngliche Heimat ist Australien. Im Regenwald der australischen Ostküste wurde sie 1857 im Rahmen einer Forschungsexpedition entdeckt. Und zwar vom deutschen Naturwissenschaftler Ferdinand von Müller. Er gab der Nuss den Namen seines Freundes, Lord Dr. John McAdam, der damals Leiter des Philosophischen Instituts in Victoria war.

Im Jahr 1881 pflanzte man den Macadamiabaum erstmals auf Hawaii wo er zunächst lediglich als Windschutz für andere Pflanzenarten diente. Das änderte sich aber auch relativ schnell als die Einheimischen auf den Genuss der Macadamianüsse kamen. 😉 Heute wird die Macadamianuss vor allem in Australien, Hawaii sowie in Süd- und Ostafrika kultiviert.

Das ist drin in der Macadamianuss

Macadamianüsse haben mit einem Fettgehalt von 73 Prozent den höchsten aller Nusssorten. Allerdings handelt es sich hier um ein gesundheitlich sehr wertvolles Fett, denn es enthält zu über 80 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren wie die Ölsäure. Der Rest besteht aus mehrfach ungesättigten (2 Prozent) und gesättigten Fettsäuren (16 Prozent). Neben diesem sehr günstigem Fettsäureprofil enthält die Macadamia noch weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Darunter sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.

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