Warum ihr euren Kaffee in ganzen Bohnen kaufen solltet

Kaffee ist das beliebteste Heißgetränk der Deutschen und liegt in der Liste der am häufigsten konsumierten Getränke hinter Wasser und Fruchtsaft auf dem dritten Rang. Doch Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Es macht schon einen riesigen Unterschied, ob ihr ihn aus Kaffeepulver vom Discounter herstellt oder hochwertige Bohnen kauft, die von einem Fachgeschäft angeboten werden. Händler, die exzellente Kaffeebohnen verkaufen, gibt es einige in Bayern.

Brasilien – Costa Rica – Indien

Wenn ihr aber mal in der Bundeshauptstadt seid, dann können wir euch eine gute Kaffeerösterei in Berlin empfehlen, die die feinsten Kaffeesorten aus aller Welt im Portfolio hat: die Kaffeemanufaktur Andraschko. Deren Inhaber begeben sich regelmäßig auf die Reise in Kaffeeländer wie Brasilien, Indien oder Costa Rica, um dort die besten Anbaugebiete zu finden. Mit den jeweiligen Kaffeebauern pflegen sie fortan ein kooperatives Verhältnis, um ihnen den Lohn zukommen zu lassen, den sie für ihre harte Arbeit verdienen.

Die erworbenen Kaffeebohnen werden in der Kaffeerösterei in Berlin geröstet. Dies geschieht in zwei Trommelröstern mit 50 bzw. 120 Kilogramm Volumen, die auf Temperaturen von bis zu 260 Grad Celsius erhitzt werden. Dabei bekommen die Bohnen nicht nur ihre typische dunkelbraune Färbung, sondern vor allem ihr unvergleichliches Aroma.

Gemahlene oder ganze Bohnen?

Wer gerne und viel Kaffee trinkt, der steht regelmäßig vor einer wichtigen Wahl: gemahlen oder ganze Bohnen? Dabei lässt sich die Frage sehr leicht beantworten. Zwar ist es praktischer, das fertige Kaffeepulver aus der Verpackung in die Maschine zu löffeln, und es riecht auch verführerisch, wenn ihr die Tüte öffnet und euch der typische Kaffeegeruch entgegenströmt. Allerdings war der Kaffee dann schon eine ganze Weile in der Tüte und hat bereits einiges an Aroma verloren.

Daher ist es immer zu empfehlen, zu ganzen Bohnen zu greifen. Die Rösterei lagert sie nach der Verarbeitung so, dass ihr einzigartiges Aroma so lange wie möglich erhalten bleibt. Dem Konsumenten obliegt es nun, die Bohnen erst kurz vor dem Kaffeekochen in der Mühle zu Pulver zu mahlen. Dabei hat es der Genießer auch selbst in der Hand, wie fein er die Kaffeebohnen mahlen möchte. Denn der Mahlgrad hat keine unerheblichen Auswirkungen auf den Geschmack des fertigen Getränks. Je feiner das Kaffeepulver ist, desto besser kann das Wasser das Aroma aufnehmen.

Der Mahlgrad entscheidet

Wenn also das Kaffeepulver und das Wasser bei der Zubereitung in der Maschine nur kurz in Kontakt sind, dann sollte das Pulver fein gemahlen sein. Ist der Kontakt hingegen länger – wie etwa bei der French Press –, dann empfiehlt sich eher eine grobe Mahlung. Das Gute ist: Der Kaffeefreund hat selbst die Möglichkeit, zu experimentieren und herausfinden, welchen Mahlgrad er für welche Zubereitungsform bevorzugt.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen gemahlenem Kaffee und Bohnen betrifft deren Qualität. Für die Produktion von Kaffeepulver verwenden die Hersteller üblicherweise auch Bohnen, die minderwertig sind oder zu lange geröstet wurden. Zu erkennen ist das am Kaffeepulver nicht.

Wenn sich hingegen das eine oder andere Exemplar von schlechterer Qualität unter die ganzen Bohnen mischt, dann ist das durchaus sichtbar und für den anspruchsvollen Konsumenten wenig erfreulich. Kaffeebohnen, die im Ganzen verkauft werden, stellen also für die Rösterei eine enorme Herausforderung dar, weil sie sehr stark auf die Güte achten müssen.

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