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So einfach können Sie Sushi selber machen

in Allgemein/von Gast Autor

Sushi ist lecker, leicht und gesund. Kein Wunder also, dass der Klassiker der japanischen Küche in den letzten Jahren auch in unseren Breitengraden zum echten Trendessen geworden ist. Doch um leckeres Sushi zuhause zu genießen, müssen Sie nicht unbedingt beim Restaurant Ihres Vertrauens bestellen – Sie können Sushi auch selber machen und das ganz einfach.
Wie das funktioniert, verraten wir Ihnen hier.

In wenigen Schritten zum perfekten Sushi – einfach Sushi selber machen

Egal ob Sie es lieber mit Lachs mögen, mit Ei oder Avocado, Sushi gehört zu den einfacheren Gerichten, die Ihnen auch als Einsteiger bestens gelingen. Selbst eine schöne Form ist mit den richtigen Utensilien um eigenes Sushi herzustellen überhaupt kein Problem. Keine falsche Scheu also.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, welches Sushi Sie überhaupt machen möchten. Die kleinen Maki werden in Noriblätter gewickelt und zu kompakten Röllchen geschnitten. Die Seetangblätter können auch direkt um Fisch oder Gemüse gewickelt werden, der Reis wird dann außen platziert. Diese Rollen werden California Rolls, Inside-Out Sushi oder Ura Maki genannt. Nigiri hingegen werden mit der Hand geformt und Lachs oder Ei werden aufgelegt. Oftmals findet sich auch Sashimi im Sushi-Menü, eigentlich beschreibt dies aber nur die Zubereitungsform roher Filetstücke.

In der Regel servieren Sie ein größeres Menü am besten, indem Sie Maki und Nigiri kombinieren. Wenn Sie vegetarisch oder vegan essen möchten, können Sie auch gänzlich auf Nigiri verzichten oder aber Sie kombinieren die Reiswürfel mit einem Omelett.

Egal welche Form Sushi Sie selber machen möchten, als Grundlage benötigen Sie Sushi-Reis. Rundkornreissorten wie Kome und Nishiki gehen ebenfalls, wichtig ist die klebrige Konsistenz, so dass der Reis sich leicht formen lässt und nicht zerfällt. Am besten funktioniert das mit einem Reiskocher, natürlich können Sie den Reis auch einfach im Topf kochen.

Zu den klassischen Utensilien zum Sushi machen gehört direkt nach dem Kochen der Hangiri, ein Holzbehälter, in dem der Reis schneller abkühlt. Dieser muss nämlich Zimmertemperatur haben, um verarbeitet zu werden. Wichtig ist, dass Sie einen Behälter nutzen, der selbst keine Wärme speichert und über den sich der Reis flach verteilen lässt, um schneller auszukühlen. Im Hangiri wird der Sud dann vorsichtig aufgetröpfelt, was dem Sushi die süßliche Note beschert. Ohne die Holzschale können Sie ersatzweise auf Backpapier und ein Backblech zurückgreifen. In der traditionellen Zubereitung wird der Reis außerdem mit einem speziellen Holzlöffel (dem Shamoji) aufgelockert und kühl gefächert.

Belag und Rollen – so verpassen Sie dem Sushi Ihre persönliche Note

Sushi zuzubereiten ist auch deswegen so einfach, weil Sie nicht eigens würzen müssen. Fisch kommt beispielsweise einfach roh und ungewürzt auf die Nigiri, achten Sie jedoch unbedingt auf die Frische des Fisches.  Um entsprechend dünnen Scheiben schneiden zu können, benötigen Sie ein feines Messer mit scharfer Klinge. Spezielle Sushi-Messer wie Santoku oder Yanagiba sind hierfür perfekt, aber als Einsteiger können Sie auch ein scharfes Küchenmesser verwenden.

Das wichtigste Zubehör, um Maki selber zu rollen, ist eine Sushi-Matte. Einen Hangiri können Sie notfalls durch Backpapier ersetzen, Fisch mit Ihrem regulären Küchenm3esser schneiden – ohne Makisu jedoch kann das Rollen der Maki schnell zum Albtraum werden. Eine Makisu ist eine kleine Matte aus dünnem Bambus, deren Flexibilität es Ihnen erlaubt, Nori, Reis und Inhalt der Röllchen in die perfekte Form zu rollen. Nigiri hingegen können Sie auch frei Hand formen, spezielle Formen gibt es ebenfalls. Diese Kunststoffformen funktionieren ähnlich wie Eiswürfelformen. Achten Sie beim Formen aus der Hand darauf, dass Ihre Hände leicht angefeuchtet sind, so haftet der Reis nicht an den Fingern.

Für Maki legen Sie einfach ein Noriblatt auf die Sushi-Matte und bedecken etwa die Hälfte des Blattes mit einer dünnen Schicht Reis. Mit dem Finger können Sie eine kleine Menge Wasabi in der Mitte der Reisschicht verstreichen, legen Sie anschließend die Füllung als dünnen Streifen auf den Reis. Füllen können Sie die Maki ganz nach Ihrem eigenen Geschmack, mit Gurke, Avocado oder beispielsweise Thunfisch.

Befeuchten Sie das freie Ende des Noriblattes mit etwas Wasser, dies sorgt für einen besseren Halt, ganz so wie der Klebestreifen am Briefumschlag. Dank der Matte können Sie die lange Maki nun vorsichtig und kinderleicht rollen. Das letzte Stück sollten Sie ohne Matte rollen und leicht andrücken. Verfahren Sie so mit allen Maki bis Sie keinen Reis mehr haben, so können Sie die kleinen Röllchen nämlich einfacher einheitlich schneiden.

Wenn Sie Inside-Out Sushi selber machen möchten, so lassen Sie das Noriblatt ganz einfach weg und legen die Matte stattdessen mit etwas Frischhaltefolie aus. Pressen Sie den Reis hier etwas fester zusammen und wälzen Sie die fertige Rolle durch etwas Sesam. Mit einem feuchten Messer sollten Sie einfach genug durch die Röllchen schneiden, ohne dass diese auseinander fallen.
Alternativ gibt es auch Utensilien, mit denen Sie leichter und schneller rollen können. Ob Sie allerdings lieber eine Sushi-Kanone als eine Sushi-Matte nutzen, das bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen.

Traditionell zubereiten, stilecht servieren

Der schönste Teil am Sushi selber machen folgt aber erst noch: der Verzehr. In Japan werden Maki traditionell mit der Hand gegessen, mehr als einen Teller bräuchten Sie also nicht. In Deutschland hingegen greifen die meisten Menschen zu Stäbchen, die sollten Sie also mindestens in Ihrer Besteckschublade haben. Und da Sushi auch gesellig ist, richten Sie am besten auf einer großen Platte an, von der jeder sich anschließend auf sein kleines Tellerchen füllen kann. Mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi haben Sie außerdem alle Gewürze, die Sie für einen gelungenen Sushi-Abend aus der eigenen Küche brauchen.

Wie Sie sehen, können Sie Sushi problemlos selber zubereiten und so auch in den eigenen vier Wänden traditionelles japanisches Essen genießen. Auch als Einsteiger mit einer schlecht ausgestatteten Küche ist das kein Problem. Die einzigen Essentials, die Sie unbedingt benötigen, sind eine Sushi-Matte zum Rollen und Festdrücken der Maki und ein scharfes Messer.

Schlagworte: sushi, sushi selber machen, utensilien zum Sushi machen
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https://www.voi-lecker.de/wp-content/uploads/2021/01/Sushi-selber-machen-01.jpg 942 1400 Gast Autor https://www.voi-lecker.de/wp-content/uploads/2019/02/VOI-Lecker-Logo-neu2019.png Gast Autor2021-01-27 10:04:052021-02-01 08:54:27So einfach können Sie Sushi selber machen
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