Honig in seiner ganzen Vielfalt

Dass Honig zu den bekanntesten und ältesten süßen Versuchungen zählt, ist bekannt. Denn schon vor tausenden von Jahren entdeckte man den herrlich süßen Geschmack dieses Elixiers und es gab Zeiten, in denen man dem Honig mehr Wertschätzung gegenüber brachte, als Gold. Und das will schon etwas heißen. Honig war für Frauen des alten Ägyptens ebenso kostbar wie köstlich zugleich. Sie ließen sogar, glaubt man alten Überlieferungen, für sie extra ein Gemisch von Milch und Honig als Badeessenz anrühren, um darin genüsslich zu baden und ihre Haut zu pflegen.

Honig

Honig gilt des Weiteren grundsätzlich als pflegende Substanz für die Haut. Der wohltuende Charakter des Honigs ist einzigartig und er verbirgt noch viele weitere Vorteile in sich. Denn, wer sich gesund ernährt, nimmt Honig und keinen Zucker als Süßungsmittel für Speisen. Und die antiseptische Wirkung des Honigs ist einzigartig und wurde ebenso früh schon weit vor unserer Zeit als Heilmittel erkannt und angewendet.

Kleopatra schätzte den Honig sehr

Schon im alten Ägypten schätzte man den Honig und ganz besonders erst recht, seit Kleopatra bekannt gab, dass sie es bevorzugte, in einem Gemisch aus Eselsmilch und purem Honig regelmäßig badete. Fakt ist, dass noch heute in vielen Lotionen und Pflegeprodukten für die Haut ein Hauptbestandteil Honig ist. Er ist optimal für trockene Haut, denn seine Inhaltsstoffe sorgen für Geschmeidigkeit und Weichheit der Haut. Das Gemisch aus Milch und Honig als Bad ist deshalb umso ergiebiger und intensiver und lässt in der Tat die Haut sehr schön und ebenmäßig erscheinen. Wer dann noch einen Schuss Öl ins erwärmte Badegemisch gibt, hat den perfekten Schutz für die geplagte Haut im Winter. Denn dann ist sie durch trockene Heizungsluft erst recht im Stress und benötigt regelmäßige Pflege. Trockene und spröde Haut sind dann die Folge.

Honig als natürliche Nahrungsergänzung

Das flüssige Gold, so betitelten es schon viele Völker und Kulturen in Vorzeiten, ist als kostbares und verführerisches Nahrungsmittel bekannt und beliebt. Denn der Bienenhonig ist ein rein natürliches Lebensmittel, welches absolut frei von Fetten und Risikostoffen ist, wie beispielsweise Purinen und Cholesterin. Aber auch Ballaststoffe oder Proteine befinden sich wiederum nicht im Bienenhonig. Wer sich einer Diät unterzieht, sollte besser etwas sparsam mit dem Löffel Honig am Tag umgehen, denn nur 100 Gramm enthalten mal eben satte 320 Kilokalorien. Und hinzu kommt, dass der im Honig enthaltene Fruchtzucker den Appetit anregt.

Mit speziellen Honiglöffeln kann man sich den Genuss des Honigs noch einmal portionieren, verfeinern und zukommen lassen. Sie biete dank ihrer tiefen Mulde genügend Platz für genau die richtige Menge an Honig. Mehr Informationen über diese Löffel findet man auch unter honigloeffel.com. Grundsätzlich ist aber der Honig als Süßungsmittel beispielsweise dennoch gesünder als Zucker. Denn obwohl er nur wenig Vitamine und Mineralstoffe beinhaltet, ist e dank seiner bioaktiven Stoffe und Antioxidantien sehr hilfreich für den menschlichen Körper. Besonders den Inhibinen, einer Gruppe entzündungshemmender Wirkstoffe wie Enzyme, Harze und Flavonoide werden eine wohltuende Wirkung nachgesagt.

Diese äußerst gesunden Wirkstoffe werden aber ab einer Temperatur von 40 Grad unwirksam. Deshalb sollte er am besten bei Zimmertemperatur genossen werden und noch besser pur.

Verschiedene Honigarten

Honig als Heilmittel

Schon immer wussten wir, dass im Winter, wenn die ersten Grippe- und Erkältungswellen übers Land ziehen, das Glas heißer Milch mit Honig wohltuend wirkt. Und tatsächlich wirken die Inhaltsstoffe des Honigs wohltuend und heilend für unseren Körper. Honig enthält wichtige Antioxidantien, wie Phenole, Enzyme und Pflanzenstoffe wie Flavonoide und organische Säuren. Diese Vielfalt an hochwirksamen Stoffen macht den Honig so gesund. Antioxidantien können nämlich das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten sowie etlicher Krebserkrankungen senken und sich sogar sehr positiv auf die Sehkraft auswirken.

Der berüchtigte und allgegenwärtige Bluthochdruck kann eine Herzerkrankung sehr schnell hervorrufen und begünstigen. Die in Honig enthaltenen Antioxidantien können somit den Blutdruck des Menschen bei regelmäßigem Genuss senken und durch sie können sich im günstigsten Fall die Arterien deutlich weiten und vergrößern. Der störungsfreie und einwandfreie Blutfluss zum Herzen wird gewährleistet und verstärkt. Zudem verhindern Antioxidantien auch die gefürchteten Blutgerinnsel, die ebenfalls zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen oder sie begünstigen können. Arteriosklerose kann durch Honig gemindert werden, da sich diese Krankheit durch Ablagerungen und erhöhten LDL- und Cholesterinwerten bildet.

Zwar sagt man dem Honig nach, dass er für Diabetiker das besser Süßungsmittel sei, als Zucker, doch wiederum gibt es Studien, die das Gegenteil aufzeigten. Der Honig lässt den Blutzuckerspiegel steigen, jedoch nicht in dem Ausmaß wie bei dem Genuss von raffiniertem Zucker gleicher Menge. Als Wundmittel jedoch zur äußerlichen Anwendung hat sich der Honig erneut einen Namen selbst in der Schulmedizin gemacht. Bei Verbrennungen zweiten Grades oder auch entzündeten Wunden nach OPs konnten bei der Anwendung von Honig dank seiner antioxidantischen Wirkung, deutlich schnellere Heilungsprozesse festgestellt werden.

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