Pekingsuppe – Rezept für eine scharf saure Suppe

Einmal Pekingsuppe selbst zu machen stand schon lange auf meiner Wunschliste. Ich weiß gar nicht wie oft ich mir diese schon vorgenommen habe. Eigentlich jedes Mal wenn ich in einem China Restaurant war und eine Pekingsuppe als Vorspeise genoss. Also höchste Zeit das auch ich mich an ein Pekingsuppe Rezept wage, und hier ist es:

Pekingsuppe

Pekingsuppe Rezepte – jeder macht´s ein bisschen anders

Bei der Suche im Internet nach dem „Original Pekingsuppen Rezept“ bestätigte sich das was ich schon bei den verschiedenen Chinarestaurants erlebt habe. Irgendwie macht diese Sauer-Scharfe Suppe (so wird Pekingsuppe auch gerne genannt) jeder etwas anders. Geschmacklich liegen alle die ich bisher gegessen hatte nahe beieinander aber was die Zutaten und deren Verarbeitung betrifft gibt es doch deutliche Unterschiede.

In den unendlichen Weiten der Online Rezepte fand ich viele die behaupten das „Original“ zu sein, aber auch diese unterschieden sich. Klar ist mir nach meiner kleinen Recherche das es kein Original Pekingsuppen Rezept gibt, da selbst in Chinas Hauptstadt die unterschiedlich gemacht wird. Irgendwie finde ich das auch gut und so habe ich mir aus verschiedenen Rezeptvorschlägen mein ganz eigenes zusammen gestellt.

Zutaten für Pekingsuppe

Zutaten für eine „Voi Lecker“- Pekingsuppe

Mengenangabe reicht für 4-6 Portionen. Je nachdem ob man die Pekingsuppe als Hauptgang mit Beilage (Brot oder Reis) oder als Vorspeise serviert.

  • 500ml Geflügelbrühe
  • 500ml Wasser
  • 150g Hähnchenfleisch
  • 100g Tofu
  • 200g (Abtropfgewicht) Asia Gemüse/Salat aus dem Glas*
  • 4 getrocknete Shiitake-Pilze
  • 10g getrocknete Mu-Err Pilze
  • 5 TL Rote-Curry Paste
  • 1 Ei
  • 4 TL Kartoffelmehl
  • 3 EL dunkle Sojasauce
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL gehackten frischen Ingwer
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 TL Zucker
  • Koriander und Kreuzkümmel (gemahlen)
  • Salz und Pfeffer

*wer kein Gemüse aus dem Glas verwenden möchte sondern frisches sollte sich folgende Gemüsearten besorgen: Karotten, Bambussprossen, Mungobohnenkeime, Paprika und Wasserkastanien. Eigentlich war ich auch auf der Suche nach all diesen Gemüsearten bis ich auf das Glas mit dem Asia-Gemüse gestoßen bin. Da ist eigentlich alles (und mehr) drin als ich gesucht hatte. Also nahm ich diese „Abkürzung“ was sich als nicht falsch herausstellte 😉

Und so macht man die Pekingsuppe

Zuerst die getrockneten Pilze in einer Tasse mit 300ml heißem Wasser übergießen und gute 10 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit schon mal das Hähnchenfleisch in einem Topf kochen bis es gar ist. Anschließend herausnehmen, abkühlen lassen und relativ klein schneiden. Von dem Kochwasser etwa 200ml im Topf lassen und mit der Hühnerbrühe aufgießen. Das Ganze aufkochen lassen.

Pilze beim Einweichen

Das Asia Gemüse Abgießen und gut ausdrücken. Anschließend klein hacken. Von der Stange Zitronengras den bauchigen weißen Teil klein hacken, den restlichen Stiel mit in die Brühe geben. Die eingeweichten Pilze abtrocknen und ebenfalls klein schneiden. Das Einweichwasser kommt mit zu der Brühe! Den Tofu schneiden wir auch auf relativ kleine Würfel (oder Streifen).

Zubereitungsschritte

In den kochenden Fond kommen nun die Pilze, Hähnchenfleisch, gehackter Ingwer, Zitronengras (gehackt) und das Asia-Gemüse. Alles zusammen etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dann kommt der Tofu, Zucker, die Sojasauce, der Reisessig und die Curry-Paste dazu. Wieder etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei hin und wieder umrühren. Kartoffelmehl mit etwas kalten Wasser anrühren und unter rühren in die Suppe geben, welche nun unterm Kochen relativ schnell eindickt. Ist dies der Fall den Topf vom Herz ziehen und langsam das verquirlte Ei in die Suppe gießen – mindestens 20 Sekunden warten bis das Ei stockt und erst dann langsam umrühren. Zum Schluss mit den Gewürzen und dem Sesamöl abschmecken.

Fertige Pekingsuppe

Fertig ist eine voi leckere Pekingsuppe

Pekingsuppe

Pekingsuppe

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